Du möchtest deinem Schnittmuster einen luxuriösen Touch verleihen? Das kannst du zum Beispiel mit einem fließenden Satinstoff, einem leichten Jacquard, transparentem Chiffon... kurzum: mit feinen, fließenden Stoffen. Obwohl sie oft schöne Ergebnisse liefern, sind diese Stoffe nicht immer die einfachsten für den Anfang.
Aber mit ein paar Tipps & Tricks unseres Kreativteams wirst du bald ein Meister der feinen, fließenden Stoffe sein!
EIN GUTER SCHNITT IST EIN GUTER ANFANG ✂️
Alle Projekte beginnen mit dem Zuschneiden der Schnittmuster. Du hast vielleicht schon bemerkt, dass diese Art von Stoffen beim Zuschneiden leicht verrutscht und sich verschiebt.
- Lege den Stoff zwischen das Schnittmusterpapier, damit er beim Schneiden weniger hin und her rutscht. Verwende bei Bedarf einen Rollschneider, um die Linien noch sauberer zu schneiden.
- Wenn du dein Schnittmuster einfügst, kannst du einen kleinen Schnitt in den Schussfaden machen und einen Faden über die gesamte Breite ziehen. Auf diese Weise kannst du den geraden Faden und den Saum perfekt auf Kante legen, damit deine Schnittmusterteile beim Tragen nicht schief ziehen.
- Verwende besonders feine Stecknadeln, um Löcher zu vermeiden. Wenn du einen Rollschneider verwendest, kannst du die Schnittmusterteile auch mit Gewichten versehen.
ERSTKLASSIGES NÄHEN ?✨
Es kann sein, dass du beim Nähen auch auf einige "Schwierigkeiten" stößt, aber keine Sorge: Es gibt für alles eine gute Lösung ? .
- Setze eine feine Nähnadel in deine Maschine ein, am besten eine Microtex-Nadel, um auch hier Löcher im Stoff zu vermeiden.
- Wenn du bestimmte Teile verstärkst (Bund, Besatz...), verwende eine geeignete Einlage. Schließlich gibt es nichts Unschöneres als einen fließenden Stoff, der durch die Verwendung der falschen Einlage wie Pappe aussieht. Denke an H180 und H200 als gute Optionen.
- Der ideale Weg, um Reißverschlüsse in feine, fließende Stoffe einzuarbeiten? Damit der Oberstoff und der Reißverschluss nicht gegeneinander arbeiten, kannst du ein schräg zugeschnittenes Stück Futterstoff dazwischen nähen. Du brauchst das Futterstück nicht zu versäubern, da es dank des Schrägschnitts nicht ausfranst. Du nähst das Futter zwischen dem Oberstoff und dem Reißverschluss fest. Stelle dir dies als eine Art bügelfreie Verstärkung vor, oft aus Organza.
1, 2, 3, CHECK! ✅
Überprüfe zwischen dem Zuschneiden und Nähen von Zeit zu Zeit, ob alles noch richtig ist. Stimmen die Bezugspunkte noch überein, habe ich genug Schnitte gesetzt (füge ggf. ein paar weitere hinzu, damit die langen Nähte übereinstimmen) ....
Wo man rechtzeitig kontrolliert, kann man bei Bedarf rechtzeitig eingreifen ? .
Seht her! Mit diesen Tipps & Tricks haben fließende, zarte Stoffe keine Geheimnisse mehr vor dir! Zeige uns deine Ergebnisse unter dem Reiter "Ihre Kreationen" oder teile sie auf Instagram mit #fibremood. Wir können es kaum erwarten, die Ergebnisse zu sehen!