Nichts ist so bequem und einfach zu tragen wie ein Strickstoff. Denke an ein elegantes Roya-Kleid, einen hellen Soraya-Pullover oder einen schönen und warmen Didi-Pullover. Aber wie genau verwendet man diesen Strickstoff? Wir möchten dir einige Tipps & Tricks geben!

Art der Nadeln

Wichtig beim Nähen von Jersey ist, dass du eine Jersey-Nadel verwendest. Diese Nadeln haben eine stumpfe Spitze, die verhindert, dass Löcher und Laufmaschen im Stoff entstehen. Wenn du Jersey mit einer normalen Nadel nähst, läufst du Gefahr, Löcher zu verursachen. Dies wäre dann sehr ärgerlich.

Zum Säumen von Jersey wiederum kannst du eine praktische Zwillings-Jersey-Nadel verwenden. Diese erzeugt zwei parallele Stiche auf der geraden Seite des Stoffes und einen Zickzackstich auf der Rückseite. So erhältst du einen schönen Saum und einen sauberen Abschluss an der Innenkante. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du die Stichgröße hier etwas größer wählst.

Art der Stiche

Dehnbare Stoffe erfordern auch dehnbare Nähte. Du willst vermeiden, dass sich der Stoff dehnt, deine Naht aber nicht. In diesem Fall würde die Naht "reißen", und deine Naht würde kaputtgehen. Deshalb ist es am besten, einen dehnbaren Stich anstelle des normalen Geradstichs zu verwenden. Viele Nähmaschinen haben mehrere Stichtypen für das Nähen von dehnbaren Stoffen.

  • Zickzackstich: hält die Naht dehnbar und eignet sich gut zum Säumen und Säumen.  
  • Dreifacher Geradstich: Ein besonders starker Stich, bei dem die Maschine zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück geht. 
  • Zwillingsnadelstich: Hierfür gibt es oft eine spezielle Einstellung an der Maschine.  
     

zickzack

drei

zwillings

Hast du eine Overlock-Maschine? Dann kannst du einen 4-Faden-Stich verwenden, um Stretchstoffe einfach und sauber zu verarbeiten. Mit 2 Nadeln und 4 Fäden (2 Ober- und 2 Unterfäden) näht und versäubert deine Maschine die Nähte! Der Vorteil eines Overlockstichs ist, dass er sich automatisch mit dem Stoff dehnt.

Blog overlocksteek

Zusätzliche Tipps

  1. Achte darauf, dass du beim Nähen nicht am Stoff ziehst. Wenn du am Stoff ziehst, bekommt er einen welligen Effekt.
  2. Knopflöcher in dehnbaren Stoffen zu nähen ist keine leichte Aufgabe, aber mit Avalon sind sie in 1,2,3 fertig! Avalon ist ein transparentes Vlies, das auf die Ober- und Unterseite des Stoffes gelegt wird und den Nähfuß sanft über den Stoff gleiten lässt. Dieses Vlies löst sich in Wasser auf, so dass du selbst kleine Stoffreste mit etwas Wasser leicht abwaschen kannst!
  3. Verwende elastisches Garn, zum Beispiel das Mettler Seraflex Garn. So ist die Dehnbarkeit deiner Naht garantiert, auch ohne spezielle Sticharten zu verwenden.
  4. Elastisches Nahtband ist die beste Lösung für krause Nähte. Dabei handelt es sich um ein feines Band, das du auf den Nahtwert aufbügeln kannst, um zu verhindern, dass er sich kräuselt. Dank seiner Elastizität bleibt auch die Naht selbst dehnbar.

Goldener Tipp: Probiere die Stiche auf einem Probestück aus, so kannst du sicher sein, dass du beim Nähen ein schönes Ergebnis erzielst!