Garn, Garn, Garn überall ???? Manchmal ist es schwer, sich zwischen all den Möglichkeiten zu entscheiden. Du suchst ein bestimmtes Garn oder brauchst eine Orientierungshilfe bei der Auswahl? Dann ist dieser Blogartikel ein echtes Muss! Entdecke gleich, was die wichtigsten und am häufigsten verwendeten Nähgarne sind. (Ps: Mettler ist unsere Lieblingsgarnmarke, aber es gibt natürlich auch viele andere)
1. Allzweckgarn - Mettler Seralon
Ganz oben auf der Liste steht das Allzwecknähgarn. Diese Qualität aus 100 % Polyester ist sehr robust und kann, wie der Name schon sagt, für alle Arten von Nähten in fast allen Stoffarten verwendet werden. Es gibt sie in unendlich vielen Farben, so dass du garantiert die ideale Farbe für deinen Lieblingsstoff finden wirst. Es werden keine speziellen Nadeln benötigt; verwende Allzwecknähgarn mit Nadeln der Größe 70 bis 100.
Da Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, gibt es jetzt auch eine ökologische Alternative zum Nähgarn, nämlich eines aus recycelten PET-Flaschen. Du willst wissen, wie der Recyclingprozess funktioniert? Sehe dir das Video hier an!
- Mettler Seracycle
2. Cordonnet-Garn
Hübsche Ziernähte auf deiner Jeans? Die sind zweifellos mit Cordonnet-Garn gemacht, einem etwas dickeren Garn, das meist für dekorative Zwecke verwendet wird. Neben den Ziernähten bei deiner Jeans kannst du dieses Garn auch für andere schwere Stoffe wie Segeltuch und schwerere Kleidungsstücke (Taschen, Jacken...) verwenden.
TIPP 1: Verwende "Steppstich"-Nadeln, diese haben ein etwas größeres Öhr und lassen sich daher leichter einfädeln ???? .
TIPP 2: Wickele deine Spule mit normalem Nähgarn auf und verwende den Cordonnet-Faden als Oberfaden, das ergibt zweifellos das schönste Ergebnis!
Und wir machen weiter mit praktischen Tipps und Tricks, denn hier kommt TIPP 3! Cordonnet-Garn gibt es nur in einer begrenzten Anzahl von Farben. Du findest nicht sofort die ideale Übereinstimmung mit deinem normalen Nähgarn, das du für deine Nähte verwendet hast? Dann kannst du einen doppelten Oberfaden aus deinem gesamten Nähgarn verwenden.
3. Overlock-Gewinde - Mettler Seracor/Serafil
Mit der Overlock versäuberst du die Nähte, um ein Ausfransen zu verhindern. Auch hierfür kannst du Allzweck-Garn verwenden, aber auch das speziell für Overlocks entwickelte Garn. Diese Art von Garn wird in der Regel auf größeren Spulen geliefert (da eine Overlock mehr verbraucht) und ist im Allgemeinen feiner als Allzweck-Garn. Durch die Feinheit des Garns sieht auch der Abschluss auf der Innenseite feiner aus.
Neben der Overlock kannst du diese Art von Garn auch für Rollsäume und Blindsäume verwenden.
4. Elastisches Garn - Mettler Seraflex
Du hast keine Lust, deine elastischen Stoffe mit speziellen Stichtypen zu nähen? Dann ist der elastische Faden deine Rettung! Mit diesem Faden kannst du problemlos einen Geradstich dehnen und dabei bis zu 60 % bis 80 % der Elastizität deines Stoffes beibehalten. Ideal für die Arbeit mit dehnbaren Stoffen. Vergiss nicht, deine Nadel gegen eine elastische Nadel auszutauschen.
TIPP: Stelle die Stichlänge auf 3,5 und die Spannung auf 2, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.
5. Effektgarn
Zu guter Letzt haben wir noch die Effektgarne. Eigentlich keine eigene Kategorie, aber manchmal eine lustige und persönliche Note für dein Nähprojekt ???? Wie wäre es zum Beispiel mit leuchtendem Garn als Akzent für den Schlafanzug deines kleinen Sprösslings? Oder fluoreszierende Akzente in einem einfachen weißen T-Shirt? Darf es ein bisschen mehr Festlichkeit sein? Dann entscheide dich für das tolle Metallic-Garn!
Seht her! Ab jetzt bist du mit den wichtigsten Nähgarnarten und ihren Verwendungsmöglichkeiten bestens vertraut. Wer weiß, vielleicht verwendest du ja einen auffälligen.
Faden als letzten Schliff für dein nächstes Projekt? Zeige es uns unter dem Reiter "Ihre Kreationen" oder teile es auf Instagram mit #fibremood. Wir können es kaum erwarten, die Ergebnisse zu sehen!