Wenn es einen Trend aus den 80er Jahren gibt den wir lieben, dann sind es Puffärmel. Aber eigentlich ist dieser Trend sogar noch viel älter. Auf Gemälden von königlichen Familien sehen wir im Laufe der Jahrhunderte regelmäßig Puffärmel auftauchen. Wir haben als kleine Mädchen bereits Aschenputtel in ihrem Kleid bewundert und auch in der neuen Hitserie Bridgerton kommt der Ärmel mehrfach vor. Kein Wunder also, dass wir uns noch immer ein bisschen wie eine Prinzessin fühlen, wenn wir diese tragen. Lasst uns gemeinsam in die Geschichte des Puffärmels eintauchen!
Der größte Trend der Geschichte
Den Puffärmel sieht man bereits auf Gemälden aus dem 15. Jahrhundert. In dieser Periode der Renaissance waren Ärmel Big Business. Die Ärmel waren oftmals abnehmbar. Junge Frauen bekamen Puffärmel sogar von ihren Ehemännern zur Hochzeit geschenkt. Und sie wurden von der Mutter an die Tochter weitergegeben.
Auch im 17. Jahrhundert waren Puffärmel sehr beliebt. In dieser Zeit war der Hof von Versailles die Modestadt überhaupt. Der Hof geriet unter dem Einfluss von König Ludwig IV. in den Bann des Powerdressings. Mode diente dazu, anderen Menschen die eigene wichtige Bedeutung vorzuführen. Große Puffärmel passten hervorragend in dieses Konzept.
Eine Zeit, in der Puffärmel triumphierten, war das viktorianische Zeitalter in England. Königin Viktoria war vielleicht eine der größten Influencer aller Zeiten, lange bevor soziale Medien überhaupt existierten. In dieser Zeit war es üblich, sich Trends beim Adel abzuschauen. Alle wollten sich so kleiden wie die Menschen bei Hofe. Die junge Königin hat an ihrem Hochzeitstag sogar gleich zwei Trends begründet. Sie trug ein weißes Kleid mit Puffärmeln für die Zeremonie, und das war damals etwas ganz Besonderes. Ihr Einfluss ist heute aus unseren Hochzeitszeremonien voll mit weißen Kleidern nicht mehr wegzudenken, und auch Puffärmel sind absolut in. Gut zu wissen: Es war auch Königin Viktoria, die dafür gesorgt hat, dass wir alle uns zu Weihnachten einen Weihnachtsbaum in der Wohnung aufstellen.
Puffärmel im 20. Jahrhundert.
Wenn wir uns die Puffärmel im 20. Jahrhundert ansehen, dann können ganz deutlich die 20er Regel erkennen. Puffärmel sind ein Synonym für die 80er Jahre. Und die sind inzwischen bereits 40 (oder 2 Mal 20) Jahre her. Puffärmel sind sicherlich nicht der einzige Trend aus dieser Zeit, der uns gefällt. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel über die Looks der 80er Jahre, die du in dieser Saison bestimmt wiedererkennen wirst.
Puffärmel heute
Du hast es bestimmt schon gemerkt: Puffärmel sind wieder ganz in Mode. Vielleicht hast du inzwischen auch bereits eine Garderobe mit vielen Puffärmeln? Wir haben als Anregung für dich schon einmal einige Lieblingslooks zusammengestellt.
Puffärmel für Anfänger
Du bist von diesem Trend noch nicht so richtig überzeugt? Dann fang doch mal mit dem Pullover Mabel aus der Fibre Mood 13 an. Mit diesem Pullover erlebst du die Freude an Puffärmeln, ohne das Gefühl zu haben, in einem Meer von Ärmeln zu ertrinken. Dieser Pullover gehört außerdem in jedem Fall in deinen Kleiderschrank. Du kannst Mabel problemlos mit jedem Stil kombinieren. Aber Mabel ist lange nicht das einzige Fibre Mood-Modell mit Puffärmeln. Hier sind unsere Tipps:
Carole (FM7) Glory (FM7) Norma (FM9) Elma (FM10) Mindy (FM10) Daniella (FM12) Elodie (FM12) Mabel (FM13) Maya (FM14) Danna (FM14)