Die Kombination aus Nähen und Social Media ist ungemein beliebt. Einzigartige Kleidungsstücke nähen und diese in einem Blog oder auf Instagram als Inspiration für andere veröffentlichen - die Anzahl der Näherinnen mit einem Blog oder Instagram-Account nimmt weltweit immer noch zu. Daher stellt Fibre Mood regelmäßig eine(n) Sewist(a) vor, die/der ein Schnittmuster von Fibre Mood auf originelle Weise gehackt hat.  Diesmal stellen wir Geri von @geri_in_stitches und ihre heißbegehrte Version des #Chloe-Schnittmusters vor. Entdecke hier ihre Kreation, die alle unsere Nähherzen erobert hat!

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Meet Geri!

Hallo Fibre Mood-Sewist(a)s! Ich bin Geri und du kannst dir meinen Nähblog, Geri In Stitches, ansehen, aber du findest mich auch auf Instagram unter @geri_in_stitches. Vor ungefähr drei Jahren wurde das Nähen zu einem ernstzunehmenden Hobby von mir, als mein Mann mir eine Singer 4432 zum Geburtstag geschenkt hat. 

Ich bin in Singapur geboren und aufgewachsen und dort erlernen die meisten Mädchen im Fach Hauswirtschaft das Nähen. Ich erinnere mich noch daran, wie stolz ich auf meinen ersten gekräuselten Rock war, auch wenn der damals nicht wirklich cool war. Als Zwanzigjährige hatte ich bereits Grundkenntnisse, aber ich habe mich mit ganz anderen Dingen beschäftigt, als ernsthaft Kleidung zu nähen. Später kamen mir diese Fähigkeiten zu Gute, als ich durch meine Arbeit/mein Studium an der Universität in den USA im Kostümatelier der Theaterabteilung arbeitete. Ich fand es fantastisch an einem Ort zu arbeiten, an dem Kostüme und historische Kleidung entworfen und genäht wurden, aber ich war noch nicht mit dem Nähvirus infiziert. Aber nach der Geburt meiner beiden Kinder, als ich mich unglaublich aus der Form geraten fühlte, mit einer Garderobe voll mit kinderprobten, langweiligen weiten Sachen, habe ich beschlossen, meinen Kleiderschrank umzukrempeln und meine eigene Kleidung zu nähen. Es war eine sehr wirkungsvolle Art und Weise, mein Gefühl für Stil zu schärfen und ich habe dabei mein Selbstwertgefühl wiedergefunden. 

Die Idee, das Top Chloe von Fibre Mood zu hacken, kam mir sofort, als  ich dieses herrliche schulterfreie Top gesehen habe. Ich wollte nicht nur ein Maxikleid daraus nähen, sondern ich wollte auch noch das am weitesten schwingende Mega-Maxikleid aller Zeiten daraus machen. Ich hatte schon öfter ein Schnittmuster gehackt, aber dieses war vermutlich der bisher spannendste Hack. Schnittmuster zu hacken ist eine fantastische Möglichkeit, ganz persönliche Kleidungsstücke zu nähen, und es war ein gutes Training für meine Näh-Skills. Momentan habe ich ein Auge auf das Top Viola geworfen und ich habe vor, auch daraus ein Kleid zu nähen.

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Eine Anleitung für meinen Chloe-Patternhack

Für den Hack des Chloe-Schnittmusters von Fibre Mood wollte ich das Kleid in drei Teilen nähen. Als erstes habe ich daher das Vorder- und Rückenteil um 12 cm gekürzt. Damit mein Mega-Maxikleid möglichst gut schwingen konnte, musste das erste Teil, das auch das Oberteil war, ausgestellt sein.  Zu diesem Zweck habe ich das Oberteil mit senkrechten Linien aufgeteilt. Einige der Linien habe ich mit Hilfe der Zeichen am obersten Rand, an den sich der oberste Streifen anschließt, gezogen. 

Danach habe ich die Oberteile an diesen Linien entlang eingeschnitten, vom Saum bis zur oberen Linie. Aber ich habe ein paar Millimeter am oberen Rand nicht eingeschnitten, sodass ich die Abschnitte auffächern konnte. Ich wollte erreichen, dass beide Oberteile zusammen einen Halbkreis bilden, denn dadurch würde das Kleid besonders schwingend werden. Mit einem Stück Schnittmusterpapier darunter, habe ich die angepassten Oberteile neu gezeichnet.

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Die wichtigsten Markierungen habe ich übernommen, und der unterste Rand oder Saum des neuen Papier-Schnittmusters musste abgerundet werden. Dann habe ich den Saum der beiden neu gezeichneten Oberteile gemessen und das zweite Teil des Kleids auf Basis dieser Abmessungen gezeichnet. Das sind eigentlich einfach nur Rechtecke und ich habe sie 53 cm lang gemacht. Sie sind 1,66 Mal so breit wieder der Saum der Oberteile. Ich habe mich für das 1,66-fache entschieden, da das besser auf meinen Stoff passte.  Denk daran, dass die zweiten Rechtecke am oberen Rand gekräuselt werden, da sie an den Saum der Oberteile genäht werden. Sie müssen daher auch 1,5 Mal so breit sein. Denke auch daran, dass alle deine Teile eine Nahtzugabe haben müssen.

Das dritte Teil ist 21 cm lang und die Gesamtbreite der Rechtecke muss auch wieder das 1,5-fache der Breite des zweiten Teils sein. Bei mir wurde es letztendlich ungefähr das 1,7-fache der Breite des zweiten Teils. Und das war es, das sind alle Anpassungen, die ich vorgenommen habe, um aus der Bluse Chloe ein Maxikleid zu nähen, das endlos schwingt.

Achtung: In diesem Kleid möchtet du dich endlos im Kreis drehen, dabei besteht das Risiko, einen Drehwurm zu bekommen. Sei daher gewarnt! Außerdem wird dir leicht schwindelig und du fängst an zu kichern wie ein kleines Mädchen. Es sieht aus, als wenn du betrunken bist, auch wenn du keinen Tropfen Alkohol getrunken hast.  Vielleicht sollte jemand anders fahren, wenn du dieses Kleid trägst? Dieser Hack ist darüber hinaus garantiert unglaublich schön zu nähen und zu tragen. Viel Spaß!

Hast du Lust, dein eigenes Modell Chloe zu nähen und zu einem schwingenden Kleid anzupassen? Das Schnittmuster hier kaufen!