Denim ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Modewelt und auch auf dem Laufsteg ist der Stoff beliebt. Von kompletten Denim-Looks bis hin zu übergroßen Jacken und Hosen mit weitem Bein kann man wirklich alles aus ihm machen. Aber mit einem Denim-Projekt zu beginnen, kann einschüchternd sein. Wie geht man es an? Wir geben dir einige wichtige Tipps!
Wähle das richtige Garn und die richtigen Nadeln
Vorbereitung ist das A und O! Vergewissere dich, dass deine Nähmaschine für dicke Jeansstofflagen geeignet ist. Verwende eine Jeansnadel (90/14 oder 100/16) für dicke Jeansstoffe. Wenn du mit weichem und leichtem Denim arbeitest, kannst du auch eine normale Nadel verwenden. Zum Nähen kannst du normales Garn verwenden, für Ziernähte empfehlen wir jedoch Steppgarn (manchmal auch Ziernähgarn oder Knopflochgarn genannt). Diese sind stabiler und sehen auf dem Stoff auch viel schöner aus!
Verwende eine Nivellierplatte
Erinnerst du dich an die geheimnisvolle Plastikplatte, die mit den verschiedenen Nähfüßen und Zubehörteilen deiner Nähmaschine geliefert wurde? Du hast wahrscheinlich keine Ahnung, was das ist. Aber das ist eine Nivellierplatte! Sie wird unter den Nähfuß gelegt und erleichtert das Aufsetzen des Fußes auf dicke Stoffstücke. So gleitet der Fuß leichter über dicke Stofflagen, was ideal für mehrere Lagen Jeansstoff ist. Du hast keine? Dann verwende ein Stück Pappe oder ein gefaltetes Stück Stoff als Alternative.
Dicke Nähte flach hämmern
Wenn du über dicke Stoffschichten nähen musst, kannst du sie zuerst glätten und, solange der Stoff noch warm ist, mit einem Hammer darauf schlagen. Dadurch wird der Stoff ein paar Millimeter dünner, aber diese Millimeter zählen! Achte natürlich darauf, dass du den Stoff nicht beschädigst. Als zusätzlichen Tipp empfehlen wir, ein weiteres Stück Stoff zwischen den Hammer und die Jeans zu legen.
Die richtige Stichlänge
Bei Denim ist die richtige Stichlänge entscheidend. Bei Jeansprojekten werden oft Ziernähte verwendet, die am besten mit einer etwas längeren Stichlänge (3 4 mm) aussehen. Das sorgt für ein schönes, gleichmäßiges Ergebnis und verhindert, dass deine Maschine an dem dicken Stoff hängen bleibt.
Mit diesen Tipps bist du bestens gerüstet, um deine eigenen Denim-Kreationen zum Leben zu erwecken. Brauchst du noch mehr Inspiration? Dann haben wir vielleicht noch ein paar Ideen.
Zeige uns deine Ergebnisse unter dem Reiter "Ihre Kreationen" oder teile sie auf Instagram mit #fibremood. Wir können es kaum erwarten, die Ergebnisse zu sehen!
Viel Glück und viel Spaß beim Nähen! ✂️