Sewista im Mittelpunkt: Chaû

Eine Community aus treuen Näherinnen mit eigenen Visionen, einer Menge Kreativität und fleißigen Fingern, die sich mit unseren Schnittmustern beschäftigen, hat eine Belohnung verdient. Daher stellen wir in jedem Monat eine Sewista in den Mittelpunkt, die das Zepter danach weitergeben darf. In diesem Monat bekommen wir einen Einblick in das Nähleben von Chaû und in die Rolle, die Fibre Mood dabei spielt.

Chau roze jurk verkleind

Hallo Sewistas!

Mein Name ist Châu, ich bin verheiratet, geliebte Mama, leidenschaftliche Lehrerin & wohne in Montauban.

Mein Näh-Abenteuer

Ich habe das Nähen vor zwei Jahren entdeckt, während meiner Elternzeit auf Mayotte. Dort habe ich meine Leidenschaft für Wachs entdeckt, für den allerersten Stoff, den ich genäht habe. Wachs ist zweifellos mein absoluter Favorit für Outfits: man findet den Stoff in 1001 farbenfrohen Prints, herrlich! 

In dieser Zeit hatte ich viele Hautprobleme, darum habe ich mich entschlossen, meine Pflege- und Schönheitsprodukte selbst herzustellen. Auch war mir alles, was mit DIY zu tun hatte völlig fremd, dennoch habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt. 

Ich war sofort hingerissen und habe alles ausprobiert: ich habe Schmuck aus recycelten Nespresso-Kapseln entworfen und Amigurumi gehäkelt, das heißt kleine Puppen für meinen Sohn, der verrückt ist nach Kuscheltieren. Das eine hat zum anderen geführt: der Schritt vom Häkeln zum Nähen war nur klein. Nähen war eine wahre Offenbarung: Ich war nicht zu stoppen, auch wenn ich immer weniger Zeit hatte. 

Ich nähe hauptsächlich für mich, aber in der letzten Zeit versuche ich, weniger "egoistisch" zu sein. Vor kurzem habe ich Unterwäsche für "meine Männer" genäht und gerade habe ich die Kostüme für das Jahresabschluss-Event meiner Schüler entworfen und umgesetzt. 
In Zukunft würde ich gern noch Kleidung für meine Mama nähen, um mich bei ihr für all die schönen Dinge zu bedanken, die sie für mich genäht hat, als ich noch ein kleines Mädchen war. 

Fibre Mood und ich

Ich habe Fibre Mood auf Instagram kennengelernt. Die ausgeklügelten Modelle, die sowohl zeitlos als auch trendig sind, haben mich sofort angesprochen. In das Modell Mira habe ich mich sofort Hals über Kopf verliebt: schnell, einfach und effizient zu nähen, das ist alles, was mein Herz schneller schlagen lässt. ich habe Mira schon dreimal genäht, und dabei wird es sicherlich nicht bleiben!

Meine kleinen Schätze

Die treuen Mitstreiter bei meinem Nähabenteuer sind meine Janome Skyline s7 und meine Babylock Imaginé 2. Es waren Geschenke meiner lieben Mutter und meines geliebten Mannes, die mir jeden Tag aufs Neue mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Meine letzte Kreation? Das ist ein Kleid mit schwarzen Vichy-Karos. Das Kleid ist das Ergebnis eines Hacks der Orgueil-Bluse von Atelier Maelstorm, die ich in ein Kleid verwandelt habe. Meine Inspirationsquelle? Das ... Kleid Mira!

Das World Wide Web, meine Quelle der Inspiration

Wie der Großteil der anderen Hobby-Näherinnen bin ich im Internet unterwegs und stöbere in allen sozialen Medien (unter anderem auf YouTube, Pinterest oder Instagram) auf der Suche nach den aktuellen Trends, News, Tipps & Tricks und hilfreichen Empfehlungen. Auf Instagram bin ich ein großer Fan von @ledressingdecindy und @lebazardecharlotte. Ihre Posts und Instagram-Stories zaubern jedes Mal wieder ein Lächeln auf mein Gesicht und oftmals muss ich so lachen, dass mir die Tränen kommen! Ihre Kreationen sind absolut fantastisch. 

Eine Bloggerin, die ich auch sehr bewundere, ist @bee_made. Sie ist eine der ersten Bloggerinnen, die ich entdeckt habe. Auch in ihren Kreationen finde ich viele Anregungen und sie machen Lust darauf, mich an ein neues Schnittmuster oder eine neue Kreation zu wagen. 

Tipps, ich?

Ich weiß nicht, ob ich die Richtige bin, um Tipps & Tricks weiterzugeben, da ich mich selbst als Näh-Debütantin betrachte. Es gibt noch viele Techniken und Projekte, an die ich  mich noch nicht getraut habe: Eingriffe und Mäntel lasse ich noch links liegen. 

Aber ... nicht ist unmöglich, wenn dein Herz es wirklich will. Mit einer Prise Selbstvertrauen, einem Hauch Mut und einer Messerspitze harter Arbeit wird auch das schwierigste Schnittmuster ein Kinderspiel!

Vielen Dank!

Ich bedanke mich auch beim Fibre Mood-Team, das mich auf diese schöne Art und Weise in den Mittelpunkt stellt und auch bei euch, weil ihr einige Minuten eurer kostbaren Zeit damit verbracht habt, meine Geschichte zu lesen. 

Lang lebe das Nähen und dass das Abenteuer noch lange andauern möge!