Sewista des Monats: Kathleen

Eine Community aus treuen Näherinnen mit eigenen Visionen, einer Menge Kreativität und fleißigen Fingern, die sich mit unseren Schnittmustern beschäftigen, hat eine Belohnung verdient. Daher stellen wir in jedem Monat eine Sewista in den Mittelpunkt, die das Zepter danach weitergeben darf. In diesem Monat bekommen wir einen Einblick in das Nähleben von Kathleen und in die Rolle, die Fibre Mood dabei spielt.

Hallo zusammen!

Ich bin Kathleen Vermunicht, 54 Jahre alt. Zu Hause bin ich im belgischen Leuven, ich bin verheiratet und habe 2 Töchter im Teenageralter. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mir als Apothekerin.

sewista Kathleen

Zurück zum Anfang

Ich habe vor ungefähr 8 Jahren angefangen zu nähen. Als ich jünger war, hat es mich überhaupt nicht interessiert. Ich hatte aber auch keine Zeit dafür. Ich bin allerdings in den selbstgemachten Kleidungsstücken meiner Mutter Paula aufgewachsen. Sie hat mir immer genau das genäht, was ich gern haben wollte. Als ich dann selbst 2 Mädchen bekam, war sie mein Anreiz, selbst mit dem Nähen anzufangen. Von ihr habe viele Techniken gelernt. Daher kommt auch der Name „Olà Paula“ meines Instagram-Accounts.

Das Nähen hat sich inzwischen zu einer echten Leidenschaft entwickelt. Etwas selbst aus einem schönen Stoff zu kreieren, auch wenn es noch so einfach ist, kann so viel Erfüllung bieten. Es ist beruhigend und ich kann mich ganz darin vertiefen.

Meistens nähe ich für mich selbst oder für meine 16 und 13 Jahre alten Töchter. Sie haben regelmäßig eine Wunschliste für mich. Das ist eine schöne Belohnung und ein Anreiz, wenn Mädchen in diesem Alter selbst gemachte Kleidung schön finden. Ab und zu nähe ich auch einmal ein Geburtstagsgeschenk.

Begegnung mit Fibre Mood

Ich habe insbesondere in den Zeitschriften „La Maison Victor“ und „Burda“ von Fibre Mood erfahren. In den sozialen Medien habe ich jedoch gelesen, dass ein neues Nähmagazin herauskommen würde. Ich habe es sofort bestellt. Dann hieß es nur noch warten auf die erste Ausgabe Das Warten hat sich aber gelohnt. Ein hippes und trendiges Nähmagazin mit Schnittmustern für die ganze Familie. Die Schwierigkeitsgrad ist nicht zu hoch, die Erklärungen sind gut und es enthält die notwendigen Tipps & Tricks. Super praktisch!

Wenn ich mir ein Schnittmuster bei Fibre Mood aussuche, dann lese ich immer die dazugehörende Stilempfehlung in Bezug auf die Stoffwahl, die Farbe, den Körpertyp ... Über diese Schnittmuster kann man sich wirklich nicht beklagen. Die Arbeitsanleitungen mit den Zeichnungen sind sehr deutlich und man lernt damit sogar neue Techniken. Auch die Rubrik "How to“ mit Anpassungen an den Schnittmustern gefällt mir sehr gut.

Mit Liebe gemacht

Ich selbst verwende sowohl eine Nähmaschine als auch eine Overlockmaschine von Bernina. Meine treuen Helfer. Je nachdem, für wen ich nähe, wähle ich jeweils andere Stoffe. Für die Teenager ist das ein einfach zu verarbeitender Sweatshirtstoff, Jerseystoff oder „Teenager geprüfter Stoff“, wie ich ihn gern nenne. Für mich selbst greife ich zu einem Crêpe, einem Viskosestoff oder einem leichten Wollstoff. Manchmal wage ich mich sogar an Seide. Die Fertigstellung der Kreationen ist für mich immer sehr wichtig. Ich nehme mir daher auch viel Zeit dafür und stecke viel Arbeit darein. Das ist zum Beispiel eine Paspel am Futter oder das Versäubern der Nähte mit einem Paspelband. Ich ergänze ein Schnittmuster auch gern um zusätzliche Extras. Diese fordern oftmals viel Zeit, aber sie sorgen auch für eine persönliche Note.

Meine letzte Kreation von Fibre Mood ist die Jacke Penny in einem Wollstoff. Ich habe sie schon zum zweiten Mal genäht. Bei meiner ersten Kreation habe ich eingesetzte Taschen und eine Rüsche am Hals hinzugefügt. Sie ist einfach angenehm zu tragen und ideal für meine Arbeit. Ich konnte einfach nicht widerstehen, sie noch einmal zu nähen.

Mein Favorit ist die Hose Miyu für meine älteste Tochter. Ein schönes Modell, das wie angegossen sitzt. Ich musste die Vorlage überhaupt nicht ändern. Ich sehe am Horizont schon eine Sommerversion!

Inspirieren und inspiriert werden

Ich bin nicht auf Facebook. Ich bin aber Mitglied in der Community auf der Website von Fibre Mood, in der ich regelmäßig Beiträge poste. Auch auf Instagram teile ich meine Kreationen mit anderen.

Hier gibt es viele Sewistas, die schöne Dinge machen und die es wert sind, sie zu verfolgen. Aus meiner Sicht stechen 2 aus der Masse heraus, wegen ihrer ausführlichen Erläuterungen, der Verarbeitung und der manchmal zusätzlich hinzugefügten Details. Barbara von http://bmade.canalblog.com und Birdy von „birdy_sew_obsessed“.

Ich habe über Online-Videos und Erläuterungen etliches dazugelernt. Meiner Mutter ist mein persönlicher Coach, daher benötige ich keinen Nähkurs.

Tipps & Tricks

Mein Rat: fang mit einfachen Modellen und günstigen Stoffen an. Im Laufe der Zeit lernst du immer mehr Techniken und kannst dich auf kompliziertere Schnittmuster stürzen. Wenn du dir bei einem Modell oder bei eventuellen Anpassungen unsicher bist, kannst du zunächst eine Testversion nähen. Das braucht etwas mehr Zeit, lohnt sich aber.