A day in the life of a stylist

On set mit Lisa Lapauw

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Lisa Lapauw foto 1

Das markante Styling von Lisa Lapauw ist bereits seit 11 Jahren in der Modewelt zu sehen, von Werbekampagnen bis hin zu Editorials. Und das Styling von Fibre Mood? Das stammt direkt aus dem Gehirn (oder vielleicht sollten wir besser sagen: dem Kleiderschrank) von Lisa Lapauw. Wir nehmen dich mit zum Fotoshooting für die vierte Ausgabe. Erlebe einen Tag im Leben einer leidenschaftlichen Stylistin: Lisa Lapauw. 

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9.00 Uhr

Ausladen bitte! Bei der Ankunft im Studio eilt Lapauw zum Regal, um alles aufzuhängen und vorzubereiten. Eine Tasse Kaffee zwischendurch oder einen Happen vom Frühstück und der Tag kann beginnen. Der Arbeitstag eines Freelancers sieht immer etwas anders aus. Das eine Mal geht sie in den Geschäften auf die Jagd nach Kleidung, ist sie unterwegs in den Presseagenturen oder befindet sie sich mitten auf dem Set eines Fotoshootings. Da  das Shopping auch zu ihrem Job gehört, hat sie natürlich auch Lieblingsmarken, zum Beispiel Acne Studios, Kreationen des belgischen Designers Christian Wijnants, Weekday, Arket und ein Hauch Skandinavien mit Samsøe & Samsøe und Ganni. Aber sie hat auch eine echte Vorliebe für das Schuhlabel ROMBAUT von Mats Rombauts. Sie bezeichnet die Marke als etwas extremer aber absolut toll, und als eine, die für Nachhaltigkeit und Fachkompetenz steht. 

11.00 Uhr 

Kleine Korrekturen! Wenn sich die Modelle umgezogen haben und vor der Kamera stehen, steht Lapauw bereit, um schnell das erforderliche „Stopp“ zu rufen, wenn ein Kleidungsstück nicht gut sitzt. Ein Gürtel, der lose hängt, ein geöffneter Knopf oder doch lieber eine andere Kombination wählen? Kurz gesagt: sie behält alles gut im Blick und übt ihren Job mit viel Perfektionismus aus (aber auch mit einer ausreichenden Portion Freude). 

12.30 Uhr 

Zeit fürs Mittagessen und Pause! In einer wohlverdienten Pause hat sie kurz die Zeit, über tolle abgeschlossene Projekte zu träumen. Shootings in Marokko und Aufträge für die Zeitschrift De Standaard gehören zur Liste mit tollen Erfahrungen. Für einen Auftrag an einem einzigartigen Ort (sprich: in einer Wüste) arbeiten, mit etwas Urlaubsgefühl als Zugabe (ähm, wo können wir uns anmelden?).

Lisa Lapauw styling

14.00 u 

Ein Job, den man besser nicht unterschätzt. Stylistin auf einem Fotoshooting zu sein, heißt ... praktisch veranlagt zu sein und auch mal auf dem Fußboden zu arbeiten. Bewaffnet mit Klebeband und einer Schere in der Hand: Manchmal sind kleine Anpassungen für das Styling erforderlich.
Ein Blumenpaket für die Netztasche von Fibre Mood zusammenstellen? Dies ist nur eine der vielen unterschiedlichen Aufgaben im Leben einer Stylistin.

Für zukünftige Stylistinnen hat sie auch noch diese Tipps parat:  „Arbeite viel frei und in Praktika. In Zeiten von Instagram denken alle: Ich bin Stylist, Fotograf oder Model', weil sie eine große Plattform haben. Alle können Likes bekommen, aber das ist nicht der Wert deiner Arbeit in der echten Welt. Je häufiger du frei arbeitest, desto eher kannst du deinen persönlichen Stil entwickeln.

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17.30 Uhr

It’s a wrap! Das Shooting für die vierte Ausgabe von Fibre Mood ist beendet. Sie verpackt die Kleidung wieder in Taschen und Säcke, um sie ins Auto zu laden. Zwischen den Kleidungsstücken befinden sich auch Items aus ihrer eigenen Garderobe. Als in der Modewelt tätige Stylistin gibt sie zu, dass sie alles aufhebt mit einem infolgedessen, überquellenden Kleiderschrank. Aber sie erkennt auch die Vorteile davon: ein großer Fundus für ihre Arbeit. 

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