Patternhack-Alarm: Lerne Rina von Fragmentid und ihr Top #Norma kennen

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Einzigartige Stücke nähen, diese im eigenen Blog oder auf Instagram teilen und auf diese Weise andere inspirieren: Die Kombination aus Nähen und Social Media ist unglaublich populär. Gerade weil die Zahl der nähenden Bloggerinnen in der Modewelt kontinuierlich ansteigt, stellt Fibre Mood in jedem Monat eine Sewista vor, die ein originelles Patternhack eines Fibre Mood-Modells genäht hat. In diesem Monat lernst du Rina von  Fragmentid und ihren Patternhack #Norma kennen. Hier erfährst du mehr über ihre herrliche Kreation!

Hallo! Mein Instagram-Name ist @fragmentid und ich nähe schon, seitdem ich ein Kind war. Meine Mutter war Schneiderin und ich habe von klein auf an ihrer Nähmaschine gesessen.

 

Ich habe mich für das Modell Norma entschieden, da ich die Ärmel der Bluse Norma und die Art und Weise, wie sie an der Schulter und rund um den Armausschnitt sitzen, sehr schön finde. Ich wollte aber gern einen hohen runden Halsausschnitt und eine Knopfleiste im Rücken nähen.

Fragmentid Norma banner

Eine Anleitung für meinen Norma-Patternhack

Mein Hack war sehr einfach: Ich habe das vordere Schnittmusterteil auf der Mittellinie gefaltet und die Halslinie nach oben gezogen, um einen hohen runden Halsausschnitt zu bilden. An der Mittellinie im Rückenteil habe ich 4 cm hinzugefügt (damit sich die Knopf- und Knopflochleiste überlappen). Ich habe außerdem 2 Nummern größere Ärmel verwendet, da ich mehr Volumen haben wollte, und ich habe sie um ungefähr 8 cm verlängert.

Ich kam auf die Idee, weil ich ähnliche Stile in der High End-Mode gesehen hatte, und ich liebe einfach dramatische Ärmel und Halsausschnitte. Ich hatte einige Schnittmuster gesehen, die ich nutzen konnte, aber da waren viele „Off Shoulder“-Tops dabei. Da die Ärmel schmal waren, gefielen mir die Ärmel von Norma am besten.

Ich bin aber auch ein echter Schnittmuster-Hacker. Sogar wenn ich ein Schnittmuster kaufe, das ich richtig toll finde, hacke ich es immer, für eine bessere Passform oder um einen bestimmten visuellen Effekt zu erzielen. Ich glaube, wenn man das Basisdesign mit einem gut gestalteten Schnittmuster bekommt, kann man es durch die Hacks so anpassen, dass es besser zur eigenen Körperform passt. Man kann außerdem für Individualität sorgen, das heißt mit Hilfe eines einzigen Schnittmusters kann man viele Variationen bekommen. Dadurch wird es viel günstiger, als neue Schnittmuster zu kaufen.

 

Diese Dinge stehen auf meiner To Do-Nähliste: Ganz oben auf meiner Liste steht ein Hack des Hemdkleids Norma - ich habe ein paar Wildergown-Kleider genäht, aber der Halsausschnitt und die Ärmel gefallen mir nicht. Daher werde ich das Oberteil durch die Bluse Norma ersetzen. Ich will eine Version aus Leinen mit dem V-Ausschnitt nähen, wie er im Schnittmuster vorgesehen ist, und eine andere Version aus Georgette mit einem grünen Floralmuster mit dem hohen Rundhalsausschnitt (und den Knöpfen im Rücken).

 

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